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Bamberg hält die Klasse oder doch nicht?

Badminton-Bayernligist muss nach Drei-Punkte-Wochenende auf Kirchheim hoffen. Spannender hätte auch Alfred Hitchcock den Abstiegskampf in der Badminton-Bayernliga Nord nicht gestalten können.

Der BV Bamberg, TSV Lauf II und TSV Zirndorf spielten um Klassenerhalt, Relegation und direkten Abstieg. Während der Bamberger 5:3-Sieg in Zirndorf aufgrund des Mitwirkens von Valeria Sharipova nicht überraschte der TSV stieg damit ab, konnte das 4:4-Remis beim ungeschlagenen Meister TV Marktheidenfeld als kleine Sensation verbucht werden. Dieser Zähler war doppelt wichtig: Zum einen wurde das 4:4 des BVB gegen Niederndorf aufgrund des Mitwirkens von Sidney Lißel, damals gleichzeitig außer Konkurrenz bei den Jugend-Mannschaftsmeisterschaften am Start, in ein 3:5 umgewandelt, zum anderen holte Konkurrent Lauf II drei Punkte. Bamberg liegt nur aufgrund des besseren Spielverhältnisses vor dem Mitaufsteiger, der wohl in die Relegation muss. Der TSV könnte aber auch noch direkt absteigen und der BVB in die Abstiegsrunde müssen, wenn Regionalligist BC Kirchheim in die Bayernliga absteigt. Es bleibt spannend.

Ein Duell auf hohem Niveau lieferten sich Marktheidenfeld und Bamberg beim 4:4. Für einen kurzen Moment hatten wir schon gewonnen. Aber Stephan Sartoris ließ sich auf eine Wiederholung seines Matchballs ein, verlor dann noch, so BVB-Spielerin Sylvia Sandke zur erst zweiten Einzelniederlage des Spitzenspielers im dritten Satz. Während das erste Doppel knapp in drei Durchgängen verlor, setzten sich Sebastian Thoma/Sidney Lißel in einem Marathonmatch 27:29/25:23/24:22 durch. Sharipova und Lißel (2. Einzel) gewannen glatt, das Mixed Michael Weigel/Sandke holte mit 21:15/21:23/22:20 den vierten Punkt.

Sartoris/Weigel brachten Bamberg in Zirndorf in Führung, doch das zweite Doppel sowie das Damendoppel patzten. Ohne Satzverlust gewannen aber Sartoris, Thoma, Lißel und Sharipova ihre Einzel, sodass die Pleiten im Damendoppel und Mixed unerheblich waren.